Zukunftskonferenz in Ratingen
Gemeinsam für alle Kinder
Serviceprogramm unterstützt bei frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung Menschen unterschiedlichster Professionen diskutierten auf der Zukunftskonferenz am Mittwoch, den 28. März, in Ratingen, wie die Kleinsten besser gefördert werden können. „Wir möchten den Kindern der Stadt altersgerechte Anregungen geben, damit sie die Chance haben, erfolgreiche Bildungsbiografien zu durchleben“, erklärte Rolf Steuwe, Beigeordneter für Schule, Jugend und Soziales.
Weil es um das Wohl der Kinder ihrer Kommune geht, waren nicht nur Vertreter vom Jugendamt, dem Sozialdienst katholischer Frauen, vom evangelischen Bildungswerk, von Lebenshilfe, Kinderschutzbund, Diakonie und Muslimischem Familien-Bildungswerk der gemeinsamen Einladung des Anschwung-Programm-Teams und der Stadt Ratingen gefolgt. Auch pädagogische Fachkräfte aus Kitas und Familienzentrum ließen sich den wichtigen Termin nicht entgehen. Ein konkretes Vorhaben aller Akteure ist die Produktion einer CD mit Liedern und Spielen aus verschiedenen Kulturen: „Diese CD überreichen wir jungen Eltern im Begrüßungspaket, damit in den Familien künftig wieder mehr gemeinsam gesungen und gespielt wird,“ entschieden die Teilnehmer einstimmig.
An diesem Projekt und der besseren Vernetzung vorhandener Angebote werden die Fachkräfte aus Kitas, Vertreter der kommunalen Verwaltung und der freien Träger als Anschwung-Initiative über einen Zeitraum von 12 bis 18 Monaten weiterarbeiten. Unterstützt werden sie durch das Anschwung-Programm: Es bietet Pädagogen und Eltern Fortbildungen an, organisiert Hospitationsreisen und stellt den Initiativen Prozessbegleiter zur Seite.
Anschwung für frühe Chancen ist ein Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Es unterstützt Kommunen, Städte und Gemeinden, die Angebote frühkindlicher Entwicklung auszubauen und qualitativ zu verbessern.
Das Programm wird gefördert durch den Europäischen Sozialfonds (ESF).
Weitere Informationen für die Länder Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein im Programmbüro Anschwung für frühe Chancen:
Ansprechpartnerin: Signe Rauhe – Telefon: (030) 25 76 76 515;
E-Mail: signe.rauhe@dkjs.de
www.anschwung.de
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